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Schaltaktoren

Mangelnde Zuverlässigkeit schließt viele Einsatzmöglichkeiten aus

Beiträge zu diesem Thema: 10
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Homematic Funk-Schaltaktor, Zwischenstecker HM-LC-Sw1-Pl-DN-R1 für Smart Home / Hausautomation

Artikel-Nr.: 132989

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Mangelnde Zuverlässigkeit schließt viele Einsatzmöglichkeiten aus
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08.06.2018, 12:31
Ich habe eine Strecke, bestehend aus, Ruhekontakt von der Fotovoltaikanlage über Homematic 092068 3-Kanal-Funk-Schließerkontakt-Interface auf Homematic 132989 Funk-Schaltaktor seit 6 Monate in Betrieb.
An den Schaltaktor ist eine 750 Watt Elektroheizung angeschlossen.
Leider hängte sich der Aktor in diesen Zeitraum drei Mal auf, wobei die Heizung dauerhaft eingeschaltet blieb.
Das Problem lässt sich nur mit folgenden manuellen Eingriff beheben:
Nach Ab- und wieder Anstecken des Aktors funktioniert dieser wieder einige Zeit einwandfrei. Er synchronisiert sich dann auch automatisch auf den aktuellen Zustand.
Als Notlösung verwende ich eine Zeitschaltuhr um den Aktor samt Verbraucher über die Nacht vom Netz zu trennen. Dann dauert der fehlerhafte Zustand maximal einen Tag.

Ein WATCHDOG im Aktor sollte dieses Problem lösen! (Standard bei embedded Systeme)
Dieser führt im Fehlerzustand einen automatischen Wiederanlauf der Aktor Software durch.

Würde eine Homatic Zentrale diesen fehlerhaften Zustand erkennen?

Sind Homatic Komponenten durch einen WATCHDOG überhaupt gegen einfrieren der Software geschützt?

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08.06.2018, 13:15
Hallo geko
Es liegt sicher nicht am Schaltaktor, der ist an und für sich sehr verlässlich. Es gibt unzählige Endtellmöglichkeiten für den Aktor, das er sich aufhängt ist ungewöhnlich. Da deine Schaltung und Einstellungen nicht bekannt sind kann ich dir so nicht weiterhelfen
Mfg
Technikus
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08.06.2018, 13:23
Nachsatz:
Vielleicht kommen die Funksignale vom Sender nicht verlässlich an, dann schaltet der Aktor natürlich nicht. Ein Abhilfe wäre, der Aktor schaltet nach einer bestimmten Zeit selbst ab, dann braucht es kein Zeitrelais
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08.06.2018, 15:00
Hallo uhcl

Danke für die Reaktion.

Aktor und Sensor werden direkt ohne Homatic Zentrale miteinander über Funk verbunden. Der Sensor ist über einen Ruhekontakt der Fotovoltaikanlage angeschlossen. Nach 6 Monate gab es sehr viele Schaltvorgänge (ich schätze über 2000). Von diese >2000 führten 3 zum Einfrieren des Aktors. Der Fehler passiert an Tagen, bei denen sich die Lichtverhältnis sehr rasch und oft änderten.
Es liegt sicher am Aktor und nicht am Funk (max. 5m und Holzwände) oder Sensor, da beim Einfrieren auch der Knopf am Aktor zur manuellen Zustandsänderung auch nicht funktioniert hat (hat daher nichts mit dem Funk zu tun).

Die bidirektionale Funkverbindung ist in Ordnung, da durch alleinigen Reset des Aktor der richtige Zustand synchronisiert wird.

Ohne Homatic Zentrale lässt sich am Aktor und Sensor nichts konfigurieren. Daher gehe ich davon aus, dass die Standardkonfiguration gilt.

Software kann sich verlaufen (Softwarefehler oder ESD), aber ein WATCHDOG muss das System wieder in einen funktionstüchtigen Zustand überführen. Speziell embedded Systeme müssen, da kein Benutzer ständig die Funktion überwacht und gegebenenfalls eingreifen kann, über einen wirksamen WATCHDOG verfügen.

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09.06.2018, 08:16
Wenn der Fotovoltaikertrag nahe um die Schaltschwelle pendelt, dann würde der Aktor entsprechend oft schalten wollen. Es könnte also sein, daß Du ein Problem mit dem Duty Cycle kriegst (und Du hast es ja bestätigt, daß es dann passiert, wenn es stark wechselnde Faktoren gibt) und der Aktor Pause macht.
Ein Kluger kann sich leicht dumm stellen - umgekehrt wird es schwierig.
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09.06.2018, 10:15
Die Einschätzung von rainmaker ist wohl die zutreffendste, da bei direkter Verbindung von zwei Bauteilen, die Einstellmöglichkeiten beschränkt sind.
Der Aktor ist unbeschädigt und funktioniert nach einer Zeit wieder.
Wie schon gesagt, eine geringe Abschaltverzögerung würde die Schalthäufigkeit verringern und Abhilfe schaffen.

mfg technikus
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09.06.2018, 12:07
Häufiges Schalten sollte trotzdem nicht zum Einfrieren der Software führen. Das Einzige, die Batterie darf sich vorzeitig erschöpfen. Wenn der Aktor nach "einer Zeit wieder" funktionieren würde, wäre das auch in Ordnung. Aber Einfrieren der Software ist ein großer Mangel des Systems. Daher ist bei Geräten mit unbeaufsichtigtem Dauerbetrieb ein WATCHDOG ein unbedingtes Muss! (siehe Wikipedia Embedded Software). Die Software muss auch mit Prellen der Kontakte rechnen, wobei der Sensor ordentlich (kein Einfrieren) funktioniert). Interessant ist, dass das Einfrieren immer im EIN Zustand erfolgt. Dieser lässt sich auch nicht mit dem Taster wie vorgesehen im Aktor beenden. Es muss die Spannungsversorgung unterbrochen werden, sonst würde der Zustand endlos fortbestehen.
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09.06.2018, 14:21
hallo geko,

Wenn man bei zwei Komponenten der homematic schon Probleme hat sollte man die Betriebsanleitung lesen.

rainmaker hat schon richtigerweise auf das Problem hingewiesen.

Es gibt einen duty cycle, der die Schalthäufigkeit begrenzt. Der beträgt 1% der Einschaltdauer. Nach Erreichen dieses Werts ist das Gerät eine Zeitlang (ca. 1 Stunde) funktionslos. Nimmt man das Gerät vom Netz funktioniert es sofort wieder.
Den duty cycle gibt es, da die Frequenz auch von anderen Nutzern genützt wird und diese auch ihre Zeit zur verfügung brauchen.

Nach meiner Erfahrung sind die homematic Geräte, bei richtiger Bedienung sehr zuverlässig. Ich selbst betreibe schon seit Jahren homematic Komponenten aller Generationen als Alarmanlage, Heizungssteuerung, Lichtsteuerung, Rollladen und Markisensteuerung völlig problemlos.

Ich bin aber raus aus der Diskussion. Meine Empfehlung Betriebsanleitungen lesen. Kunstschaltungen ohne Systemkenntnis bringen nichts.

mfg
technikus
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09.06.2018, 15:08
Ich habe die Bedienungsanleitung sehr wohl gelesen. Hier steht nicht, dass der Aktor nach Erreichen der maximalen Sendezeit einfriert und sich nicht einmal mehr manuell bedienen lässt. Vernünftig wäre es auch in einer solchen Situation den Aktor in einer sicher Lage zu bringen, nämlich in die AUS Stellung. Das Verhalten ist in der Bedienungsanleitung nicht beschrieben. Nur wenn die Software eingefroren ist, geht gar nichts mehr. Wäre zuwider, wenn eine Alarmsirene sich nicht mehr abstellen lässt. Aber vielleicht ist die Komponente defekt. Ich werde sie daher einmal austauschen. Außerdem werde ich prüfen ob die maximale Sendezeit überschritten wird (Fein wäre, wenn in der Bedienungsanleitung die maximale Anzahl der Schaltbefehle pro Stunde angegeben wäre). Das Signal 1x langes, 1x kurzes Blinken für Sendezeitüberschreitung ist mir bisher nicht aufgefallen. Die Aktivität des Kontakts wird in der Fotovoltaikanlage protokolliert. Ein rasches Herum-pendeln wird in der Fotovoltaikanlage mit eine Schalthysterese (>1kW EIN / <800W AUS) vermieden. Von einer Kunstschaltung kann bei so einer einfachen Applikation nicht gesprochen werden, aber vielleicht sind diese Komponenten für diese Anwendungen nicht geeignet.
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09.07.2018, 16:24
Aktor schaltet richtig durch, aber rote Leuchtdiode am Aktor wurde nicht aktiviert. Ziehen und Stecken des Aktors beseitigte das Problem.
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